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	<title>tomtomtofu &#187; Dumplings</title>
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		<title>Jiaotze III &#8211; Teigtaschenhorror</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 15:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Dumplings]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hongkong-Film]]></category>
		<category><![CDATA[Jiaotze]]></category>
		<category><![CDATA[Teigtaschen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zum Jiaotze Horror Movie: &#8220;Dumplings-Delikate Versuchung&#8221; (Hongkong, 2004, Fruit Chan) Es war keiner der großen Blockbuster, aber meine Videothek um die Ecke hatte ihn, und das ist auch kein besonderer Laden, eben eine der üblichen Verleihketten. 2004 war er &#8230; <a href="https://tomtomtofu.com/?p=24">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><em>zum Jiaotze Horror Movie:</em><br />
<em> &#8220;Dumplings-Delikate Versuchung&#8221; (Hongkong, 2004, Fruit Chan)</em></p>
<p>Es war keiner der großen Blockbuster, aber meine Videothek um die Ecke hatte ihn, und das ist auch kein besonderer Laden, eben eine der üblichen Verleihketten. 2004 war er noch unter &#8220;Neuigkeiten&#8221; eingeordnet und ich weiß eigentlich gar nicht, was ich erwartet hatte, vielleicht eine Komödie oder so etwas in der Richtung, aber wenn einem Sinologen auf dem Cover dann die Chinesischen zeichen für &#8220;Dumplings&#8221;-Jiaotze entgegenleuchten, dann fällt die Filmauswahl nicht schwer, auch mal ohne den Klappentext zu lesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="dumplings" src="http://www.growlersworld.com/images/dumplings1.jpg" alt="dumplings " width="300" height="448" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es beginnt auch wie eine Beziehungsgeschichte und handelt vom reichen Ehepaar Li, Frau Li, eine ehemaliges Starlet aus einer Seifenoper kommt langsam in die Jahre und die Fältchen lassen sich nicht mehr vertuschen und auch ihr Mann beginnt eine Affaire mit seiner attraktiven und wesentlich jüngeren Masseurin.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>Deshalb sieht sich Frau Li genötigt etwas zu tun, um für ihren Mann wieder attraktiv zu werden und gelangt so an die geheimnisvolle Köchin Mei, die ein Rezept für die ewige Jugend gefunden haben soll. Früher hat diese ihr Geld mit illegalen Abtreibungen verdient und nun nutzt sie ihre Beziehungen zu einer Klinik in Shenzen in China, um abgetriebene Föten als Füllung für ihre Teigtaschen zu bekommen&#8230;&#8230;.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://asian-horror.benitronic.com/images/dumplings/dumplings-cover-2.jpg" alt="" width="290" height="403" /></p>
<p>Dabei wird das Grauen hier in wunderschönen Kochszenen montiert, man erfährt so manchen guten Tipp, was das Herstellen von hausgemachten Teigtaschen angeht, wenn das chinesische Hackmesser in Nahaufnahme das Fleisch der abgetriebenen Babys schreddert; aber wie es sich für richtig guten Horror so gehört, etwas wirklich Grausiges bekommt man nicht zu sehen, alles spielt sich im Kopf des Zuschauers ab.</p>
<p>Dass die Teigtaschen ihre gewünschte Wirkung auch zeigen kommt in einer netten Szene zum Ausdruck. Mei, die nun auch noch eine Affäre mit Herrn Li beginnt, wird auf einem alten Foto gezeigt, auf dem sie dem Großen Vorsitzenden Mao Tse Tung die Hände schüttelt und sich seitdem kaum verändert hat. Herr Li kann gar nicht glauben, dass sie schon 64 Jahre alt ist: &#8220;Was bedeuten schon Zahlen&#8230;&#8230;..&#8221; ist Meis Antwort.</p>
<p>Trotz des makaberen Inhaltes entwickelt der Film eine Ästhetik über den bloßen Horror hinaus und wirft die Frage auf, was man bereit ist für die ewige Jugend zu zahlen.</p>
<p>Entsprechend dem Thema gehen die Kritiken zum Film natürlich weit auseinander und reichen von &#8220;post-feministischem Meisterwerk&#8221; , über &#8220;kühle Inszenierung, schöne Deko und ekliger Plott &#8211; ein guter Film!&#8221; bis hin zu &#8220;ekelhaft und unzumutbar&#8221;.</p>
<p>Die Geschmäcker sind halt verschieden, vielleicht sollt man sich zum Film nicht unbedingt eine Schüssel mit Jiaotze machen oder zumindest welche mit vegetarischer Füllung.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FO6zoseV6ww"><img class="aligncenter" title="dumplings poster" src="http://thecia.com.au/reviews/d/images/dumplings-gaau-ji-poster-0.jpg" alt="&quot;Dumplings&quot; Poster" width="292" height="400" /></a></p>
<p>Leider ist auf You Tube nur der Trailer zu finden und in der Videothek hab ich ihn auch nicht mehr gefunden, aber wenn man ein wenig im Netz stöbert oder bei Amazon 5 Euro investiert, dann ist die makabere Kochanleitung doch noch zu finden. Hab sie mir gerade wieder bestellt und freue mich schon auf einen gemütlichen Abend, an dem man mal das Abendessen weglassen will.</p>
<p><strong>Und wenn ihr aufs Poster über diesem Absatz klickt, dann kommt ihr direkt zu You-Tube und dem deutschsprachigen Trailer!!!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jiaotze II &#8211; Berlins bestes Jiaotzerestaurant</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 15:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Dumplings]]></category>
		<category><![CDATA[Jiaotze]]></category>
		<category><![CDATA[Teigtaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wok-Show]]></category>

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		<description><![CDATA[Jiaotze in Berlin- Berlins wohl einziges Restaurant für traditionelle nordchinesische Maultaschen Zu Besuch in Frau Wangs Lokal WOK SHOW in der Greifenhagener Straße 31 Am Rande vom Prenzlauer Berg, wo der Prenzlauer Berg schon fast nicht mehr Prenzlauer Berg ist, &#8230; <a href="https://tomtomtofu.com/?p=21">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jiaotze in Berlin-<br />
Berlins wohl einziges Restaurant für traditionelle nordchinesische Maultaschen</strong></p>
<p><em>Zu Besuch in Frau Wangs Lokal WOK SHOW in der Greifenhagener Straße 31</em></p>
<p>Am Rande vom Prenzlauer Berg, wo der Prenzlauer Berg schon fast nicht mehr Prenzlauer Berg ist, am nördlichen Ende der Greifenhagener Straße gibt es ein kleines Chinarestaurant namens &#8220;Wok Show&#8221;, welches aus doppelter Sicht recht bemerkenswert ist.</p>
<div id="attachment_59" class="wp-caption aligncenter" style="width: 357px"><a href="http://tomtomtofu.com/?attachment_id=59" rel="attachment wp-att-59"><img class=" wp-image-59 " title="dsc_7234" src="http://tomtomtofu.com/wp-content/uploads/2012/06/dsc_7234.jpg" alt="" width="347" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">wok show titel</p></div>
<p>Da ist einmal die Spezialisierung auf Jiaotze, gefüllte Teigtaschen, in einer der populärsten Varianten als <span style="font-family: DejaVu Sans;">北方水饺</span>. Also in Wasser gekochte chinesische Teigtaschen. Ein Blick aufs Menü zeigt sofort, dass hier keine Tiefkühlware serviert wird!&#8230;&#8230;</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p>Es gibt angenehm viele Sorten, den Klassiker mit Schweinefleisch und Chinakohl, aber auch Lammfleischfüllungen, oder welche mit Shrimps und natürlich auch vegetarische Jiaotze mit Ei und chinesischem Schnittlauch gefüllt. Alle Jiaotze kann man gekocht bekommen oder aber gebraten, dass sie dann eigentlich nicht mehr Jiaotze heißen braucht den Kunden nicht zu interessieren, aber auch die Guo-tie, denn so heißen die Teile nun, sind mehr als lecker. Das hat sich rumgesprochen und so wurde das Lokal von der &#8220;Prinz&#8221; in den letzten beiden Jahren als eines der &#8220;Top Locations&#8221; in unserer Stadt gelistet und auch die &#8220;Zitty&#8221; zeigte sich vor zwei Jahren positiv überrascht.</p>

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<p>Hier im kleinen Lokal mit den nur zwei kleinen Gasträumen steht Frau Wang, die Chefin und eine Mitarbeiterin selbst in der Küche, knetet den Teig, rollt ihn und schneidet ihn in gleiche Stückchen, die dann rund ausgerollt und mit verschiedenen Füllungen, vegetarisch oder mit Fleisch, gefüllt werden. Das geht flink mit chinesischen Fingern, meine Versuche scheitern zwar inzwischen nicht mehr kläglich, aber bei Frau Wang gleicht eine Maultasche der anderen und alles geht unglaublich schnell. Eine Bekannte hilft ab und zu aus. Die Füllungen macht mein Mann, sagt Frau Wang, er ist der Künstler. Die Chefin im Laden sei sie aber, betont sie noch einmal nachdrücklich.</p>
<p>Ihr Mann ist der Künstler- und auch das ist bemerkenswert in diesem Chinarestaurant, man wird vergeblich nach dickbauchigen Buddhastatuen, ins Möbel geschnitzte Drachen, einer Wackelkatze oder einem Leuchtbild mit romantischer Karstkegel-Guilin-Landschaft suchen. Dafür stolpert man auf dem Weg zur Toilette über eine Staffelei und halbfertige Leinwände. In einem der beiden Gasträume hängen die Werke Herr Wangs. Ein tibetisches Paar in Öl, ebenso wie eine rassische Schönheit mit freier Schulter und immer wieder ein wunderschönes chinesisches Mädchens, welches es Herrn Wang offensichtlich angetan hat. Die habe mal bei uns in der Küche gearbeitet, erklärt Frau Wang, ihr Mann übernehme das Malen und sie schmeiße den Laden, dabei habe sie in China früher als Modedesignerin gearbeitet, aber das sei schon eine Weile her. Herr Wang hat auch den ganzen Laden gestaltet, inklusive des großen Wandbildes mit den alten Häusern und Brücken der Stadt Suzhou, dem Venedig Chinas, welches sich nur 100 km westlich von Shanghai befindet.</p>

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<p>Die Familie Wang kommt allerdings aus Tianjin, einer Millionenstadt, vielleicht 200 Kilometer südöstlich von Beijing gelegen. Bekannt ist die Stadt auch für ihre Teigtaschen, aber nicht für die, welche Frau Wang verkauft, also die Jiaotze, sondern für Baotze, das sind auch gefüllte Teigtschen, aber mit Hefeteig. Warum sie dann hier einen Jiaotze-Laden aufgemacht hat und keinen Baotzeladen, wenn sie denn aus Tiajin stammt, frage ich natürlich neugierig. Die Antwort ist einfach und pragmatisch: Jiaotze lässt sich einfacher und scheller machen und man kann sie auch mal ein paar Tage im Tiefkühler aufbewahren, bei Baotze ist das schwieriger. Manchmal machen sie auch Baotz, aber zum selbst essen. Außerdem essen die Deutschen lieber Jiaotze als Baotze. Dem kann ich nur zustimmen, das kenne ich von meinen Mitreisenden, ich bin da eher indifferent, eine gute Baotze ist immer eine tolle Frühstücksoption im Reich der Mitte, wenn man keine Lust auf einen dünnen Brei aus Reis oder Bohnen hat, der mit eingelegtem Salzgemüse gegessen wird.</p>
<p>Doch zurück zu Frau Wang und ihrer Jiaotze. Im Laden wird alles frisch gemacht, täglich frische Füllung, täglich frische Teigtaschen schon seit 2007. Damit war das Wok Show Restaurant das erste richtige Jiaotze Guan auf deutschem Boden, zumindest aber hier in Berlin. Verändert hat sich dabei nicht viel. Man findet in einigen Restaurants zwar Jiaotze mit auf der Karte, aber eher als Vorspeise. Und in China ist Jiaotze keine Vorspeise, sondern ein richtiges Essen, vor allem im Norden, im Süden vielleicht nicht so, räumt Frau Wang ein.</p>

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<p>Mich interessiert, ob die Famile Wang denn selbst auch noch Jiaotze isst; ja, natürlich ist die Antwort, aber nicht jeden Tag, das wäre dann doch zu langweilig. Und natürlich immer zum Frühlingsfest und das ist Tradition. Immer am (chinesischen) Silversterabend in der Nacht zum neuen Jahr sitzt die Familie und macht zusammen Jiotze und ist diese dann gemeinsam. Und das ist im ganzen Norden Chinas so.</p>
<p>Das in den Laden Frau Wangs die chinesische Kommune Berlins regelmäßig erscheint und auch Sinologen und Sinologiestudenten hier öfter herkommen liegt daran, dass die Jiaotze auch authentisch schmeckt und sich auch der Rest der Speisen deutlich von anderen Chinarestaurants absetzt. Die Chinesen, die in Deutschland ein Restaurant betreiben meinen, die Deutschen können kein richtiges chinesisches Essen vertrtagen und wollen angeblich nur Süß-sauer. Deshalb machen die (viele andere Restaurants) immer die gleiche klebrige Soße und dann mit Schwein oder Huhn oder Ente. So langweilig und ohne Ideen!</p>
<p>Als sie nach Deutschland kam und hier die berühmte &#8220;Sauer-scharf Suppe&#8221; auf der Karte fand, fragte sie sich, was das sein solle. Kommt vielleicht aus Südchina, dachte sie, aber auch eine kantonesische Freundin weigert sich diesem schleimigen Machwerk der deutschen Chinaesskultur einen chinesischen Ursprung zu geben. Natürlich spreche ich Frau Wang darauf an, dass sie ja auch ein &#8220;Beijing-Suppe&#8221; im Programm habe, die es in Beijing nicht gibt. Ja, lächelt sie charmant zurück, diese Suppe hat meine Mutter zu Hause immer gekocht und man muss ihr ja einen Namen geben.</p>

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<p>Zum Schluss will ich eigentlich noch eine schöne chinesische Geschichte zur Jiaotze hören, aber die Kundschaft ruft schon wieder nach Frau Wang: &#8220;Musst Du im Internet suchen!&#8221; lacht sie mich an und serviert mir einen großen Teller mit den Guo Tie, also der gebratenen Variante ihrer Jiaotze und die Geschichte zur Jiaotze, die hebe ich mir für ein anderes Mal auf.</p>
<div id="attachment_60" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a href="http://tomtomtofu.com/?attachment_id=60" rel="attachment wp-att-60"><img class="size-full wp-image-60" title="dsc_6398" src="http://tomtomtofu.com/wp-content/uploads/2012/06/dsc_6398.jpg" alt="icke beim genießen" width="800" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">wokshow jiaotze restaurant</p></div>
<p><strong>Restaurant WOK SHOW</strong><br />
<strong> Greifenhagener Straße 31</strong><br />
<strong> 10437 Berlin</strong></p>
<p>030- 439 11 857</p>
<p>MO bis MI : 17.00 &#8211; 22.30<br />
DO bis SO : 12.30 &#8211; 22.30</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jiaotze I</title>
		<link>https://tomtomtofu.com/?p=18</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 15:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essensreste]]></category>
		<category><![CDATA[Drache]]></category>
		<category><![CDATA[Dumplings]]></category>
		<category><![CDATA[Jiaotze]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte es der Artikel über &#8220;Jiaotze&#8221;, chinesische Teigtaschen, werden. Diese werden traditionell zum Frühlingsfest in China gegessen, doch dann hat mich das Orm* wie ein Schlag getroffen und es kam eine Mythenmetzsche** Abschweifung der besonderen Art dabei heraus: Das &#8230; <a href="https://tomtomtofu.com/?p=18">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eigentlich sollte es der Artikel über &#8220;Jiaotze&#8221;, chinesische Teigtaschen, werden. Diese werden traditionell zum Frühlingsfest in China gegessen, doch dann hat mich das Orm* wie ein Schlag getroffen und es kam eine Mythenmetzsche** Abschweifung der besonderen Art dabei heraus:</em></p>
<p>Das der Chinese nach dem Mondkalender ins neue Jahr gestartet ist ist schon ein wenig her, im Jahr des Drachen bieten sich allerdings nur wenige Möglichkeiten, den Namenspender kulinarisch &#8220;auszuschlachten&#8221;. Im letzten Jahr, im Jahr des Hasen war das recht einfach, da hätte ich locker ein paar schöne Rezepte aus dem Handgelenk schütteln können, dabei wären Rosmarin und schwerer Rotwein nicht zu kurz gekommen. In China kommt der Hase dann mit Knochen in handliche Stückchen geschnitten in den Wok, vor allem an Ingwer und und Knoblauch sollte es nicht fehlen und Koriander passt auch hervorragend.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 322px"><img title="Hase" src="http://www.wandtattoo.tv/images/product_images/popup_images/419_1.jpg" alt="Hase" width="312" height="280" /><p class="wp-caption-text">Hase</p></div>
<p>Im Kochmeister fand ich dann ein <a href="http://www.kochmeister.com/r/57989-kaninchen-chinesisch.html" target="_blank">echt grauenvolles Rezept</a>, angeblich chinesische Zubereitungsweise zwar nicht für den Hasen, aber doch für den kurzohrigen Verwandten, in dem Worcestersauce, rotes Paprikapulver und Currypulver eine Rolle spielen. Was an dem Rezept, außer der Schuss Sojasoße, nun chinesisch sein soll, habe ich nicht verstanden, vielleicht das Karnickel selbst, denn ein Teil im Supermarkt verkauften Ware stammt aus dem Reich der Mitte&#8230;.</p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<p>Beim Drachen ist das alles nicht so einfach mit der Zubereitung, die segeln zwar bei Harry Potter und Eragon recht wendig über die Kinoleinwand, dort haben wir ebenfalls gelernt, dass animierte Drachen gar nicht so schwer zu zähmen sind, aber die Metzgerei nebenan hat weder Filetstücken noch Dragonwings im Angebot. Und auch in Guangzhou, wo ja bekanntlich alles auf dem Markt landet, was sich bewegt und Augen hat wird man nicht fündig, wenn man nach einem schuppigen Hinterteil für eine Drachenschwanzsuppe sucht und das, obwohl ein Großteil der Chinesen von der realen Existenz der Viecher überzeugt sein dürfte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://3.bp.blogspot.com/-FBglnnphTN8/TvniIxIUG_I/AAAAAAAAGks/klbygzyaRaU/s1600/chinese-zodiac-dragon.jpg" alt="" width="448" height="302" /></p>
<p>Auch die Romanvorlagen geben nicht viel her, wie mit Drachen kulinarisch zu verfahren ist und ob es einen Unterschied zwischen den bis zu siebenköpfigen und feuerspuckenden Riesenechsen aus dem europäischen Mittelalter oder dem aus neun verschiedenen Tieren zusammengesetzten Mischwesen der chinesischen Mythen gibt, die Flüsse, Seen, Buchten und Brunnen schützen, aber auch Unheil in Form von Flut und Überschwemmungen zu verantworten haben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Drachen" src="http://www.kidsweb.de/schule/kidsweb_spezial/drachen_spezial/chinesisches_zeichen_drache.gif" alt="Drachen" width="275" height="259" /></p>
<p>Pate gestanden haben für den chinesischen Drachenkopf das Kamel, ein Karpfen für die Barteln, die Ohren eines Wasserbüffels, den Hals einer Schlange, die Pfoten eines Tigers mit den Krallen eines Adlers, die Hörner eines Hirsches, den Hinterleib einer Muschel und den Augen des Teufels!!!! (sagt Wikipedia). Das ist ja grauenvoll, und da stutze ich und suche mir die Finger fleckig, wie soll ein chinesischer Drache zu den Augen des Teufels kommen und nach geraumer Suche dann wahrscheinlich des Rätsels Lösung: Es sind gar nicht die Augen des Teufels, sondern die des Hasen, hier die beiden Zeichen: 鬼 versus 兔.</p>
<p>Fassen wir mal geschmacklich zusammen; Kamel habe ich in Chengde, also 250 Kilometer nordöstlich von Beijing probiert, als eine Art Boulette, das war ok. aber nicht so berauschend. Karpfen erfordert überall viel Muse, wegen der Gräten und sollte ordentlich gewässert werden, damit der Fisch nicht zu modrig schmeckt. Wegen der Gräten lieben ihn die Chinesen, mit der Zunge an Knorpeln rumpulen und Knöchlein und Gräten bis zum letzten Fitzelchen abnagen, das bereitet ihm einen Genuss, den wir hier in Europa nicht nachempfinden können. Wasserbüffel werden in Indien und Nepal gern serviert, da ja dort die normalen Rindviecher heilig sind, der arme Wasserbüffel aber nicht. Ein gutes Steak von dem einen ist von einem guten Steak von dem anderen nicht zu unterscheiden. Schlange habe ich auch schon ein paar Mal probiert, für den Europäer nicht überzeugend, der Chinese hat seine wahre Freude daran, mit der Zunge in den Knorpeln herumzuwühlen, ansonsten liegt der Geschmack irgendwo zwischen Frosch und Fisch.</p>
<p>Bei Tiger und Adler wird es dann schon schwieriger, beide Tiere sind rot gelistet, also keine Chance diese geschmacklich auszuwerten. Hirsch und Hase sind uns allen geläufig und ich denke sofort wieder an schweren Rotwein und Rosmarin, bleiben also nur noch die Muscheln; hier macht es bei der Auster eher des Spritzer Zitrone und die frische Seebrise auf der Zunge, gekocht, gedünstet oder gegrillt mag ich die Mollusken gerne, empfehlen kann ich da unsere ehemalige deutsche Kolonie Qingdao/ Tsingtao mit echt tollen Straßenlokalen und frischester Ware auf den Märkten.</p>
<p>Das einzige, was noch ein bisschen an das Fabelwesen erinnert sind Drachenfrüchte, die man auch bei uns ab und zu in den Märkten findet, rote weiche Früchte, deren Blattansätze ein wenig wie Drachenschuppen aussehen. Das Fruchtfleisch ist weiß mit kleinen schwarzen, essbaren Samen, es gibt auch eine Variante mit rotem Fruchtfleisch. Die Frucht schmeckt bei uns zumeist ein wenig wie eine etwas lasche Kiwi, ist jedoch in Südostasien, also direkt beim Erzeuger, wesentlich aromatischer und kraftvoller, bei uns taugt die Frucht aber trotzdem als nette Garnitur.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.tomtomtravel.com/wp-content/g/03-03-11-b/dsc_4003.jpg" alt="" width="448" height="323" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann fallen mir da noch die &#8220;Drachenaugen&#8221; ein, auch Longan genannt, eine Frucht die in Aussehen und Geschmack der Litschi ähnelt, auch hier kann ich nur sagen, die muss man probiert haben und freue mich schon wieder auf das Mekongdelta im nächsten Frühjahr!</p>
<p><a title="tomtomtravel" href="http://www.tomtomtravel.com/touren-2013/mekong-strand-und-angkor-wat/" target="_blank">Zu Reise &#8220;Mekong, Strand und Angkor Wat&#8221; auf meiner Tomtomtravel Seite!</a></p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.tomtomtravel.com/touren-2013/mekong-strand-und-angkor-wat/"><img class="aligncenter" src="http://www.tomtomtravel.com/wp-content/g/mekong-i/dsc_3933.jpg" alt="" width="432" height="312" /></a></p>
<p>Und dann kann der Drache ja noch aus der Teetasse blicken, fast hätte ich ihn vergessen, den Drachenbrunnetee aus Hangzhou, leicht zu erkennen am etwas rauchigen Geschmack und und den flachen, gerösteten Teeblättern. In Shanghai schwanken die Preise von einem Euro für Massenware bis hin zu 20 Euro für hundert Gramm. Letzteres bekommt man hierzulande in keiner Teehandlung, bei einer Teeprobe im Reich der Mitte sollte man aber keinesfalls darauf verzichten eine bessere Sorte mit einer normalen Qualität zu vergleichen. Den Namen verdankt der Tee einer Quelle in der alten Kaiserstadt Hangzhou. Der Legende nach lebte ein Drache in der Nähe der Quelle. Nach einer langen Dürre bat ein taoistischer Mönch ihn um Hilfe. Als es dann tatsächlich regnete, benannten die Chinesen aus Dankbarkeit die Quelle als Drachenbrunnen und den in der Nähe wachsenden Tee als Drachenbrunnen-Tee.</p>
<p>Ich wühle noch einmal in meinen alten Büchern und beim Anderson &#8220;The food of china&#8221; werde ich fündig, in einem völlig anderen Kapitel, es geht um Katzenfleisch: Cats are very rarly eaten, but a disch called &#8220;dragon, tiger and phoenix&#8221; is made from snake, cat and chicken. I supose it is one of the most hyperboically named dishes in the world. It is eaten more for medicinical than for gustory reasons.</p>
<p>So müsste also Drache schmecken, aber vielleicht könnte man probieren, das Fleisch der einzelnen Tiere schön klein zu hacken und als Füllung für die traditionellen Teigtaschen, Jiaotze, zu verwenden. Und so habe ich dann doch wieder den Bogen zum eigentlichen Thema gefunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Fußnoten und Lesetipps:</strong><br />
*Orm, das &#8211; spirituelle Erleuchtung des Dichters, siehe Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher<br />
**Hildegunst von Mythenmetz, Zamonischer Schriftsteller übersetzt von Walter Moers:<br />
Das Labyrinth der Träumenden Bücher<br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/Labyrinth-Tr%C3%A4umenden-B%C3%BCcher-Walter-Moers/dp/3867177716/ref=pd_sim_b_41"><img class="aligncenter" src="http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSefuroHZWLvGmUfE_AUD-NoB8_v2ixg5KWhex79c2lSuzyU6e1" alt="" width="186" height="271" /></a></p>
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